Lichterlöschen
0:9 (0:6) - Donnerstag, 5. September
Cup
Als Premiere für das Team stand das Cup 1/16 Finalspiel gegen den FC Grenchen an. Da der Gegner in der 1. Stärkeklasse spielt war von Begin weg die Favoritenrolle klar vergeben. Dass infolge eines U-18 Einsatzes Corinna Saladin nicht spielberechtigt war, machte die Aufgabe sicher nicht leichter, jedoch Gelegenheit für das Team auch ohne Stamm Captaine nach besten Kräften dagegen zu halten.
Die Vorgabe des Trainers nach dem letzten Spiel waren:
- 80 Minuten kompakt bleiben
- So schnell wie möglich in der Defensive „hinter den Ball“ zu kommen
- Konsequent in die Zweikämpfe gehen
- 80 Minuten kompakt bleiben
- So schnell wie möglich in der Defensive „hinter den Ball“ zu kommen
- Konsequent in die Zweikämpfe gehen
Bei besten Fussballbedingungen wurde das Spiel um 19:15
angepfiffen. Schon bald zeigte sich, dass die Girls Respekt vor dem Gegner
hatten. Insbesondere die Nummer 10 konnte im Mittelfeld nach Belieben schalten
und walten. Lief hingegen das Spiel nicht über diesen Spieler des FC Grenchen
konnten die Juniorinnen besser mithalten. Dennoch gingen die Girls zu wenig in
die Zweikämpfe, zu oft wurde der Gegner nicht konsequent genug attackiert.
Dies zeigte regelmässig seine Spuren und der FC Grenchen kam
in der 6, 11, 17,22 und 24 Minute zu einem komfortablen 5 Tore Vorsprung.
Erfreulich aus Sicht des Teams SOFV war, dass nach dem 5 Gegentreffer die
Leistung gesteigert werden konnte und die Chancen des Gegners weniger wurde. Leider
kassierte das Team dennoch kurz vor dem Pausentee noch den Treffer Nummer 6.
In der Pause wurde den Girls sehr deutlich gemacht, dass nun
konsequent um jeden Ball gefightet werden müsse um dem Gegner Paroli zu bieten.
Kurz nach der Pause dann ein grosser Schreckmoment, erneut
wurde Joelle im 16er bei einer Parade vom Gegner hart attackiert, was Joelle
Schmerzen in der Schulter und dem Gegenspieler eine gelbe Karte einbrachte.
An den Aufgaben kann Frau wachsen, und so versuchten die
Damen in Rot immer mehr den starken Gegner im Zweikampf zu doppeln, was nach
und nach besser klappte. Auch wurde der Spielaufbau hinten heraus trotz sehr
starkem Gegner immer besser. Immer öfter lief der Ball über mehrere Stationen
und es wurde versucht über die Flügel vors Tor des FC Grenchen zu gelangen.
Wurde der Ball verloren, so blieb das Team kompakt und eilte
mehr und mehr zurück um den Gegner am Erfolg zu hindern.
Trotz der klaren Steigerung nach der Pause konnten die nun
klar besser kämpfenden Spielerinnen den Grenchnern nicht gänzlich das Tore
erzielen verunmöglichen, und in der 43, 49 und 54 Minute wurde der Vorsprung
ausgebaut.
Kaum war die 60. Spielminute angebrochen gingen mit einem
Schlagg alle Lichter im ganzen Sportzentrum aus.
Weder in der Eishalle, dem Restaurant, der Dreifachhalle, im
Sporthotel und insbesondere auf den Fussballplätzen war noch ein Lichtlein zu
sehen.
Nun wurde gewartet und gehofft, dass die Panne schnell
behoben und mit genügend Beleuchtung das Spiel zu Ende gespielt werden könnte.
Jedoch die Hoffnung war vergebens, nach 30 Minuten Warten blieb dem
Schiedsrichter nicht s mehr übrig als den Match abzubrechen.
Aus Sicht des Trainers zeigte das Spiel deutlich auf was
passiert, wenn das Team nicht in den Zweikampf geht. Zu oft konnte sich vor allem
in der ersten Halbzeit der Gegner durch die Mitte vors Tor spielen und zum
Abschluss kommen. Die Reaktion und Steigerung nach der Pause hingegen zeigte,
dass das Können und insbesondere der Willen vorhanden sind. So gesehen hat das
Team die Vorgaben zwar erst nach dem Pausentee umgesetzt, aber dann ansprechend
genug um mit Zuversicht in die kommenden Meisterschaftsspiele zu gehen.
Girls, erste Halbzeit streichen, auf der zweiten aufbauen.
Bodo Fischer
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